ANTON EGGER – ZEITZEUGE ZUR FEUERNACHT IN SÜDTIROL 1961

Als nach der Feuernacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 eine landesweite Verhaftungswelle einsetzte, geriet auch Familie Egger vom Kappler Hof in Niederlana ins Visier der Carabinieri, die im Zuge einer Hausdurchsuchung auf eine alte Pistole gestoßen waren, woraufhin man sogar die Puppe von Tochter Rosemarie auf der Suche nach Verdächtigem oder Gefährlichem zerlegte. Anton Egger selbst wurde von den Carabinieri in Lana nach Sinich und Meran überstellt, wo er – wie zahlreiche andere auch – eine Nacht und einen Tag auf sein Verhör zu warten hatte. In diesen bangen Stunden vernahm er vom Obergeschoss hallende verzweifelte Schmerzensschreie, die auf Folterungen hinwiesen. Dort traf er auch den wenige Tage später zu Tode gefolterten Franz Höfler, von dessen erbärmlichem Zustand nach den ersten Misshandlungen Zeitzeuge Franz Brugger in seinen Erinnerungen in diesem Portal berichtet.

 
 

ANTON EGGER – ZEITZEUGE ZUR FEUERNACHT IN SÜDTIROL 1961

Als nach der Feuernacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 eine landesweite Verhaftungswelle einsetzte, geriet auch Familie Egger vom Kappler Hof in Niederlana ins Visier der Carabinieri, die im Zuge einer Hausdurchsuchung auf eine alte Pistole gestoßen waren, woraufhin man sogar die Puppe von Tochter Rosemarie auf der Suche nach Verdächtigem oder Gefährlichem zerlegte. Anton Egger selbst wurde von den Carabinieri in Lana nach Sinich und Meran überstellt, wo er – wie zahlreiche andere auch – eine Nacht und einen Tag auf sein Verhör zu warten hatte. In diesen bangen Stunden vernahm er vom Obergeschoss hallende verzweifelte Schmerzensschreie, die auf Folterungen hinwiesen. Dort traf er auch den wenige Tage später zu Tode gefolterten Franz Höfler, von dessen erbärmlichem Zustand nach den ersten Misshandlungen Zeitzeuge Franz Brugger in seinen Erinnerungen in diesem Portal berichtet.

 
 

Aus dem Bildarchiv

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