DAS SANATORIUM DR.VON HARTUNGEN IN RIVA AM GARDASEE

1995 würdigte die Gemeinde Riva sul Garda in der Ausstellung „Ai confini della Mitteleuropa“ die Periode kulturellen Zeniths zur Zeit der Belle Epoque im von Dr.Christoph (1849-1917) und seinem Sohn Dr. Erhard von Hartungen (1880-1962) geleiteten Sanatorium. Noch heute erinnern Straßennamen an prominente Gäste wie Thomas und Heinrich Mann, Franz Kafka, Hermann Sudermann, Friedrich Nietzsche und Rainer Maria Rilke.
Ursprünglich aus Römhild in Thüringen, zieht die Familie (ab 1867 von Hartungen) Ende des 18. Jh. nach Wien und stellt seither in ununterbrochener Folge 16 Ärzte. Darunter Christoph H. (1779-1853), erster Homöopath in Salzburg und der Lombardei, wo er 1841 erfolgreich Feldmarschall Graf Radetzky behandelt. Ab 1888 betreibt sein Enkel Christoph im damals österreichischen Riva das bald berühmte „Sanatorium Dr. von Hartungen“.
Um den Kurtourismus nicht zu gefährden, nimmt man in Riva nur Patienten frei von ansteckenden Krankheiten auf. Die häufigsten Leiden sind Stoffwechsel-, Kreislauf-, Magen- und Nervenbeschwerden, die Dr. von Hartungen bevorzugt mit Naturheilverfahren behandelt, wie Diät, Wasser- und Luftkuren in Kombination mit körperlichen Aktivitäten sowie der Untersagung von Genussmitteln und Stress. Ob der sommerlichen Hitze wurde der Betrieb zum Teil in das höher gelegene Ultental bei Meran verlagert.
Nach 25jähriger Tätigkeit wird mit Beginn des Ersten Weltkrieges das Sanatorium für immer geschlossen. Der Film entstand anhand in Familienbesitz befindlicher Originaldokumente.

 
 

DAS SANATORIUM DR.VON HARTUNGEN IN RIVA AM GARDASEE

1995 würdigte die Gemeinde Riva sul Garda in der Ausstellung „Ai confini della Mitteleuropa“ die Periode kulturellen Zeniths zur Zeit der Belle Epoque im von Dr.Christoph (1849-1917) und seinem Sohn Dr. Erhard von Hartungen (1880-1962) geleiteten Sanatorium. Noch heute erinnern Straßennamen an prominente Gäste wie Thomas und Heinrich Mann, Franz Kafka, Hermann Sudermann, Friedrich Nietzsche und Rainer Maria Rilke.
Ursprünglich aus Römhild in Thüringen, zieht die Familie (ab 1867 von Hartungen) Ende des 18. Jh. nach Wien und stellt seither in ununterbrochener Folge 16 Ärzte. Darunter Christoph H. (1779-1853), erster Homöopath in Salzburg und der Lombardei, wo er 1841 erfolgreich Feldmarschall Graf Radetzky behandelt. Ab 1888 betreibt sein Enkel Christoph im damals österreichischen Riva das bald berühmte „Sanatorium Dr. von Hartungen“.
Um den Kurtourismus nicht zu gefährden, nimmt man in Riva nur Patienten frei von ansteckenden Krankheiten auf. Die häufigsten Leiden sind Stoffwechsel-, Kreislauf-, Magen- und Nervenbeschwerden, die Dr. von Hartungen bevorzugt mit Naturheilverfahren behandelt, wie Diät, Wasser- und Luftkuren in Kombination mit körperlichen Aktivitäten sowie der Untersagung von Genussmitteln und Stress. Ob der sommerlichen Hitze wurde der Betrieb zum Teil in das höher gelegene Ultental bei Meran verlagert.
Nach 25jähriger Tätigkeit wird mit Beginn des Ersten Weltkrieges das Sanatorium für immer geschlossen. Der Film entstand anhand in Familienbesitz befindlicher Originaldokumente.

 
 

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