Meran wird Curort

MERAN WIRD CURORT
Die Gründerjahre 1823 – 1861

Als der berühmte Basler Kupferstecher Matthäus Merian um 1640 die deutschen Lande bereiste, faszinierten ihn vor allem die Ansichten der Städte.
Die Stadt Meran stellte Merian besonders schön in Vogelperspektive dar und rückte sie, vier-blatt-groß, vor einem idealisierten Hintergrund direkt in den Blickpunkt des Betrachters. Vielleicht schon ein früher Hinweis auf die allmählich einsetzende touristische Entwicklung.
Im Jahre 1823 übernimmt Advokat Joseph Valentin Haller – gebürtig vom Schildhof in Saltaus in Passeier – das Bürgermeisteramt und versteht es in seiner 37-jährigen Amtszeit, Meran dem jungen Cur- und Alpintourismus zu erschließen. Es entstehen die ersten Pensionen, Badeanstalten und Hotels und die Stadt wird alsbald auch zu einem Luftkurort internationaler Prägung. Symbolhaft an diese aufregende Zeit erinnert die reizende Marmorfigur Kaiserin Elisabeths an der Winterpromenade.

Ein filmischer Essay von
Franz J. Haller
© 2003

 

 
 

Aus dem Bildarchiv

Meran 182_Burgeis_Zeichen-des-Hohen-Sommers_AS-KB_092 77_Algund_Palmsonntag_Vellau_AS-KB_021_Vorbeh. Ueberetsch_112_Hochzeitsbrauch_Wegsperre_Heischen_AS-912_120