Robert du Parc Werkausstellung

ROBERT GRAF DU PARC  (1989 – 1979)

Das malerische Werk von Robert Du Parc hat sich fast lückenlos in den vielen Räumen von Schloß Rubein in Meran-Obermais erhalten. Es reicht von frühen Rötel-zeichnungen und groß angelegten, romantisierenden Land-schaften bis hin zu kleinen, eigenwilligen, farblich subtilen Stilleben. Immer wieder malt er Augenblicke – Obst und Gemüse, Weintrauben auf Zinntellern, einen Hecht – er liebte Disteln, Eier, Gläser, Daumenflaschen, Blumen und Schmet-terlinge, Kürbisse, Käfer und Sperlinge, seine weißen Pfauen und schlichte Tongefäße. Schatten und Licht faszinierten den Künstler, seine nächtlichen Ansichten – wundervoll. Beim farblichen Abgleich ging es Robert du Parc vor allem um die Zwischentöne, wobei das Vanitas-Motiv immer wieder vordergründig erscheint. Er war ein leiser, sehr belesener und tiefgründiger Mensch, der bewusst im Abseits des Kunst-marktes lebte. Neben der Malerei erfreute Du Parc vor allem die philosophische Diskussion mit Freunden und das Musi-zieren auf seiner Amati-Geige, zusammen mit seiner Frau Lilo Martin am Flügel im Musiksaal. Die von ihr komponierte Sonate in A-Moll ist denn auch die tragende Filmmusik.
Im Film, der zum 100. Geburtstag des Malers entstand, erzählen ihre Eindrücke der Kunstsammler Karl Nicolussi-Leck, der Maler Robert Scherer sowie die Kunst-kritikerin Eva Kreutzer-Eccel.

Arbeitskreis Visuelle Dokumentation, e.V.
©1989 /2010

 

 
 

Aus dem Bildarchiv

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