• FRANZ OBERRAUCH – ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    Jahrgang 1935, übernahm Franz Oberrauch 1976 den väterlichen Betrieb „Obstversteigerung Sigmundskron“, den heute Sohn und Tochter in Frangart weiterführen. Als junger Mann lernte er zu Beginn der 1960er Jahre die legendären Südtiroler Freiheitskämpfer Sepp Kerschbaumer, Luis Amplatz und Georg Klotz kennen. Er war stets ein aufmerksamer Beobachter der Geschehnisse rund um die neo-faschistische Politik der weiteren Italienisierung Südtirols in den 1950er Jahren und die folgenden leidvollen Jahre der brutalen polizeilichen Übergriffe und Folterungen angesichts des überall in Südtirol aufflammenden Freiheitskampfes […]

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  • WW-1 FASCIST OSSUARIES IN SOUTH TYROL & NORTHERN ITALY

    The withdrawal of Italy from the Triple Alliance with Austria-Hungary and the German Reich, followed by its switch to the side of the Entente and subsequent declaration of war, cost Italy over 600,000 dead and resulted in a further 900,000 disabled veterans. This was the horrendous price that Italy quite consciously paid for its war of aggression in return for its share of the territorial “spoils of war” on the Adriatic, as well as Italy’s northern border with the Crown […]

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  • DER KNOSCHPENMACHER

    Am Ober-Oberst-Hof in St. Gertraud im Ultental entsteht ein Paar nagelbeschlagene Stallknoschpen. Zunächst wird das ‚Übergeschüach‘ aus Leder mit dem Kneip zugeschnitten. Aus einem Stamm Lärche arbeitet der Bruder dann mit Beil, Dechsel und einem Handstemmeisen die Sohlenform heraus. Ein dritter geschickter Bauer, der sich aufs Reparieren von Schuhen versteht, zwirnt das Garn zum Nähen der Lederteile. Das Garn aus Flachs wird mit Bienenwachs und Baumpech und mit einem ‚Lall‘ unter Wärmeerzeugung eingestrichen. Dann näht er die Lederteile mit diesem […]

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  • HANS-JÜRG HUMER 2. Teil – ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    Hans-Jürg Humer, geboren 1944 in Schärding, geriet als Student der Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck in den frühen 1960er Jahren in Kontakt mit dem Kreis jener Südtirol-Aktivisten, die mit Sprengstoff-Anschlägen auf Industrieanlagen und faschistische Institutionen auf das den Südtirolern seit 1918 zugefügte Unrecht unter italienischer Fremdherrschaft aufmerksam machen wollten. Hans-Jürg Humer schildert sehr bewegt das damalige Szenario, seine Motivation, Stimmung und Umfeld, sowie seine ersten Anschläge auf das Gerichtsgebäude, das Carabinieri Kommando und das Finanzamt mit Mussolinirelief in Bozen. Dabei ging es […]

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  • HANS-JÜRG HUMER 1. Teil – ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    Hans-Jürg Humer, geboren 1944 in Schärding, geriet als Student der Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck in den frühen 1960er Jahren in Kontakt mit dem Kreis jener Südtirol-Aktivisten, die mit Sprengstoff-Anschlägen auf Industrieanlagen und faschistische Institutionen auf das den Südtirolern seit 1918 zugefügte Unrecht unter italienischer Fremdherrschaft aufmerksam machen wollten. Hans-Jürg Humer schildert sehr bewegt das damalige Szenario, seine Motivation, Stimmung und Umfeld, sowie seine ersten Anschläge auf das Gerichtsgebäude, das Carabinieri Kommando und das Finanzamt mit Mussolinirelief in Bozen. Dabei ging es […]

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  • I SACRARI MILITARI FASCISTI GUERRA 1915-18

    I primi ossari nacquero alla fine della Guerra 15-18. Più tardi il fascismo li permutò in ‚Sacrari Militari’ – per interessare centinaia di migliaia di veterani e mutilati al nuovo PNF – Partito Nazionale fascista – costruiendo monumenti di enormi dimensioni. Nel filmato visitiamo i monumenti al Monte Grappa, a Redipuglia, a Oslavia, Caporetto, Pocol, Pian di Salesei, Montello, Fagarè della Battaglia, Nervesa della Battaglia, Quero, Passo Tonale, Rovereto, Timau … e la campana della pace ‚Maria Dolens’. Negli ultimi […]

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  • FRANZ OBERRAUCH – ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    FRANZ OBERRAUCH – ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    Jahrgang 1935, übernahm Franz Oberrauch 1976 den väterlichen Betrieb „Obstversteigerung Sigmundskron“, den heute Sohn und Tochter in Frangart weiterführen. Als junger Mann lernte er zu Beginn der 1960er Jahre die legendären Südtiroler Freiheitskämpfer Sepp Kerschbaumer, Luis Amplatz und Georg Klotz kennen. Er war stets ein aufmerksamer Beobachter der Geschehnisse rund um die neo-faschistische Politik der weiteren Italienisierung Südtirols in den 1950er Jahren und die folgenden leidvollen Jahre der brutalen polizeilichen Übergriffe und Folterungen angesichts des überall in Südtirol aufflammenden Freiheitskampfes […]

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  • WW-1 FASCIST OSSUARIES IN SOUTH TYROL & NORTHERN ITALY

    WW-1 FASCIST OSSUARIES IN SOUTH TYROL & NORTHERN ITALY

    The withdrawal of Italy from the Triple Alliance with Austria-Hungary and the German Reich, followed by its switch to the side of the Entente and subsequent declaration of war, cost Italy over 600,000 dead and resulted in a further 900,000 disabled veterans. This was the horrendous price that Italy quite consciously paid for its war of aggression in return for its share of the territorial “spoils of war” on the Adriatic, as well as Italy’s northern border with the Crown […]

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  • DER KNOSCHPENMACHER

    DER KNOSCHPENMACHER

    Am Ober-Oberst-Hof in St. Gertraud im Ultental entsteht ein Paar nagelbeschlagene Stallknoschpen. Zunächst wird das ‚Übergeschüach‘ aus Leder mit dem Kneip zugeschnitten. Aus einem Stamm Lärche arbeitet der Bruder dann mit Beil, Dechsel und einem Handstemmeisen die Sohlenform heraus. Ein dritter geschickter Bauer, der sich aufs Reparieren von Schuhen versteht, zwirnt das Garn zum Nähen der Lederteile. Das Garn aus Flachs wird mit Bienenwachs und Baumpech und mit einem ‚Lall‘ unter Wärmeerzeugung eingestrichen. Dann näht er die Lederteile mit diesem […]

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  • LA CAPELES DAI OSC DLA PRIMA GRAN VIERA 1915-1918 Y I CIASTIEI DI MORC DL FASCISM TL SÜDTIROL Y TLA TALIA DL NORD

    LA CAPELES DAI OSC DLA PRIMA GRAN VIERA 1915-1918 Y I CIASTIEI DI MORC DL FASCISM TL SÜDTIROL Y TLA TALIA DL NORD

    La demiscions dla Talia dala union a trëi cun la Monarchia Austro-ungareja y l Rëni Tudësch, l mudamënt de bandiera de viers dla Entente y la detlarazion de viera, ti à ala Talia custà 600.000 morc y 900.000 nvalic de viera. Chësc fova l priesc cruënt che la Talia dassova paië da gën per chësta viera d’agrescion per pudëi fé pea canche la jiva de spartì ora i raions tëuc ite sun la costes dl’Adria y a nord sun l […]

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  • HANS BENEDIKTER (2) : ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    HANS BENEDIKTER (2) : ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    Hans Benedikter, geboren 1940 in Prettau im Ahrntal, schildert in seinen Kindheitserinnerungen den Zusammenbruch der Wehrmacht 1945 sowie eine Reihe glücklicher Zufälle, die sein Leben nachhaltig prägten. Er erzählt von Gymnasial- und Studienzeit in Wien, seiner Arbeit als Journalist bei der Zeitung „Die Presse“, seiner Bekanntschaft und Freundschaft mit dem späteren Bundeskanzler Bruno Kreisky sowie seiner Arbeit im Presseamt unter Silvius Magnago. Benedikter würdigt die entscheidende Rolle der Südtirol-Aktivisten des BAS bei der Internationalisierung des Südtirol- problems vor der UNO […]

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  • HANS BENEDIKTER (1) : ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    HANS BENEDIKTER (1) : ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL

    Hans Benedikter, geboren 1940 in Prettau im Ahrntal, schildert in seinen Kindheitserinnerungen den Zusammenbruch der Wehrmacht 1945 sowie eine Reihe glücklicher Zufälle, die sein Leben nachhaltig prägten. Er erzählt von Gymnasial- und Studienzeit in Wien, seiner Arbeit als Journalist bei der Zeitung „Die Presse“, seiner Bekanntschaft und Freundschaft mit dem späteren Bundeskanzler Bruno Kreisky sowie seiner Arbeit im Presseamt unter Silvius Magnago. Benedikter würdigt die entscheidende Rolle der Südtirol-Aktivisten des BAS bei der Internationalisierung des Südtirol- problems vor der UNO […]

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  • ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL – OSKAR PETERLINI

    ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL – OSKAR PETERLINI

    Als Elfjähriger wurde Oskar Peterlini – damals zu Hause in Kampenn in Bozen – am Morgen der Feuernacht des 11. auf den 12. Juni 1961 zum Augenzeugen der ersten gesprengten Hochspannungsmasten. Diese landesweit vom BAS – Befreiungs-ausschuss Südtirol – durchgeführten Anschläge waren ein unmissverständlicher Ausdruck des aufgestauten Unmutes gegenüber einer noch nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre in Südtirol von staatlichen, neofaschistisch geprägten Institutionen fortgesetzten Politik der italienischen Majorisierung gegenüber der in Südtirol ansässigen ladinischen und österreichischen […]

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  • DIE OSSARIEN DES 1.WELTKRIEGES UND DIE TOTENBURGEN DES FASCHISMUS IN SÜDTIROL & OBERITALIEN

    DIE OSSARIEN DES 1.WELTKRIEGES UND DIE TOTENBURGEN DES FASCHISMUS IN SÜDTIROL & OBERITALIEN

    Der Austritt Italiens aus dem Dreierbund mit Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich bescherte Italien über 600.000 Tote und 900.000 Kriegsversehrte. Das war der grauenvolle Zoll, den Italien ganz bewusst für den hinterhältigen Fahnenwechsel zur Entente und seinen Angriffskrieg bei Kriegsende zahlen sollte . Bei den Geheimverhandlungen in London war Italien eine Beteiligung an der Verteilung der territorialen ‚Kriegsbeute’ an der Adria sowie an Italiens Nordgrenze zum Kronland Tirol in Aussicht gestellt worden. Kurz nach St. Germain kam es zur völker-rechtswidrigen […]

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  • ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL – FRANZ PAHL 2.Teil

    ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL – FRANZ PAHL 2.Teil

    Franz Pahl wurde 1949 in Taisten (Pustertal) als 6. Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Nach der Volksschule wechselte er an das Humanistische Gymnasium, studierte Geschichte und Sprachen an der Universität in Padua und dissertierte über „Die Südtiroler Volkspartei und ihr Ringen um Autonomie“. Nach verschiedenen Ämtern in der SVP, im Landtag und im Regionalrat, zog sich Pahl 2008 aus der aktiven Politik zurück, betreut aber weiterhin eine Reihe von Entwicklungshilfe-Projekten. Franz Pahl ist ein intimer Kenner der facettenreichen Südtirolpolitik rund um […]

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  • ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL – FRANZ PAHL 1.Teil

    ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL – FRANZ PAHL 1.Teil

    Franz Pahl wurde 1949 in Taisten (Pustertal) als 6. Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Nach der Volksschule wechselte er an das Humanistische Gymnasium, studierte Geschichte und Sprachen an der Universität in Padua und dissertierte über „Die Südtiroler Volkspartei und ihr Ringen um Autonomie“. Nach verschiedenen Ämtern in der SVP, im Landtag und im Regionalrat, zog sich Pahl 2008 aus der aktiven Politik zurück, betreut aber weiterhin eine Reihe von Entwicklungshilfe-Projekten. Franz Pahl ist ein intimer Kenner der facettenreichen Südtirolpolitik rund um […]

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  • WENDELIN WEINGARTNER

    WENDELIN WEINGARTNER

    Wendelin Weingartner wurde am 7.2.1937 in Innsbruck geboren. Seine Mutter stammt aus Bozen, sein Vater aus Osttirol und er selbst bezeichnet sich als ‚gesamttiroler’ Produkt. Nach verschiedenen Ämtern in Führungspositionen in der Landesregierung und in der Wirtschaft, bekleidete Wendelin Weingartner in den Jahren 1993 bis 2002 sehr erfolgreich das Amt des Landeshauptmanns von Tirol und ist geistiger Mitbegründer der Euregio Tirol. In seinen Ausführungen geht Weingartner auf viele interessante Facetten zu den politischen Umständen und der Stimmung in Nord- und […]

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  • DIE BRUKNERS IN MERAN – Eine Hommage

    DIE BRUKNERS IN MERAN – Eine Hommage

    Die Brukners waren eine bedeutende, erfolgreiche und kunstsinnige Fabrikantenfamilie aus Wien. Ihren Urlaub verbrachten sie auch öfters im Meran der 1930er Jahre, bevor sie noch gerade vor der Katastrophe über abenteuerliche Wege nach Australien auswandern konnten, wo John Brukner seine Frau Jennifer kennen lernte, mit ihr zusammen eine blühende Existenz gründete und seine Liebe zum wieder erstehenden mitteleuropäischen Flair in vielen Aufenthalten in Wien, Salzburg und Meran bekundete. Die Welt der Oper, der konzertanten Musik und der freien Kunstentfaltung waren […]

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  • ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL – MEINRAD BERGER

    ZEITZEUGEN DER 1960er JAHRE IN SÜDTIROL – MEINRAD BERGER

    Meinrad Berger kehrte nach der Option und Abwanderung seiner Eltern nach Wien 1947 wieder nach Südtirol zurück, besuchte hier die Handelsschule und wurde Elektrotechniker. Nebenbei bewirtschaftete er den elterlichen Hof in Jenesien. Als Elfjähriger nahm er an der Kundgebung in Sigmundskron 1957 teil, erinnert sich an Magnagos Stimme und Rede, die zwar anstelle des beschworenen LOS VON ROM nur ein LOS VON TRIENT verlangte und eine blutige Auseinandersetzung mit Spezialeinheiten der italienischen Polizei wohl unterband, aber für Meinrad Berger bereits […]

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