Home » Volkskunde

  • Das Brauchtum des Scheibenschlagens 1980-84

    Das Brauchtum des Scheibenschlagens 1980-84

    Der Winterende und Frühlinganfang Brauch des Scheibenschlagens findet am ersten Fastensonntag im oberen Vintschgau statt. Brauchträger sind die heranwachsenden Jungen. Nach dem Aufstellen der Zussel und der Larmstangen beginnt von der Dämmerung bis in die Nacht das Räderrollen und Scheibenschlagen. Alte Wagenräder stopft man mit Stroh aus, zündet sie an und lässt sie brennend vom Scheibenpichel hinunter rollen. Beim Scheibenschlagen  werden einfache oder beschnitzte Holzscheiben mit einer Bohrung auf eine Haselrute gesteckt, im Feuer angeglüht und talwärts abgeschlagen. Räder und […]

    Continue reading »

  • Erdeführen mit der Breatlatt

    Erdeführen mit der Breatlatt

    An steilen Kornäckern war es notwendig, etwa alle drei Jahre die beim Pflügen an den unteren Rand herab gekullerten Schollen wieder oben aufzuschütten. Dabei kam normalerweise der ‚Eardgratten‘ zum Einsatz, den ein Ross mit einem 30 Meter langen Lederstrick über eine Rolle (Kloben) zum oberen Feldrain zog. Eine seltene Sonderform ist die ‚Broatlatt‘ : eine durch einen Eisenring beweglich an einem verstellbaren Bock mit Galgen angebrachte frei schwingende Latte, an deren Ende eine kleine Truhe zum Einschaufeln die Erde angebracht […]

    Continue reading »

  • Handwerk des Zeugschmieds – 2.Teil

    Handwerk des Zeugschmieds – 2.Teil

    FRANZ TROMPEDELLER ZEUGSCHMIED / FELDERSCHMIEDE – LANA 1.Teil (60’ Minuten) – Ausschmieden eines ‚Stoaßeisens’ – Weingartsäulen : Setzen mit dem ‚Stoaßeisen’– Feuerschmieden : Pflugschar für die ‚Arl’– Feuerschmieden : ‚Säulengabel’– Klieben von Weingartsäulen &– Zurichten an der ‚Säulengabel’ 2.Teil (48’Minuten) – Feuerschmieden : ‚Runggl’– Feuerschmieden : ‚Prags’– Feuerschmieden : ‚Reber’– Schleifen und Härten – Feuerschmieden : ‚Zeppin’– Feuerschmieden : ‚Fuierzang’ Arbeitskreis Visuelle Dokumentation, e.V.©1989/1990

    Continue reading »

  •  
  • Handwerk des Zeugschmieds – 1. Teil

    Handwerk des Zeugschmieds – 1. Teil

    FRANZ TROMPEDELLER ZEUGSCHMIED / FELDERSCHMIEDE – LANA 1.Teil (60’ Minuten) – Ausschmieden eines ‚Stoaßeisens’ – Weingartsäulen : Setzen mit dem ‚Stoaßeisen’– Feuerschmieden : Pflugschar für die ‚Arl’– Feuerschmieden : ‚Säulengabel’– Klieben von Weingartsäulen &– Zurichten an der ‚Säulengabel’ 2.Teil (48’Minuten) – Feuerschmieden : ‚Runggl’– Feuerschmieden : ‚Prags’– Feuerschmieden : ‚Reber’– Schleifen und Härten – Feuerschmieden : ‚Zeppin’– Feuerschmieden : ‚Fuierzang’ Arbeitskreis Visuelle Dokumentation, e.V.©1989/1990

    Continue reading »

  • Geiger der Berge

    Geiger der Berge

    DIE „GEIGER DER BERGE“ waren bis in die frühen 1980er Jahre eine der seltenen Streichergruppen, die sich zeit-lebens mit großer Hingabe der echten Volks-musik verschrieben hatten. Gemeinsames Musizieren nach des Tages Arbeit als Bauern oder Handwerker wurde von den Passeirer Geigern leidenschaftlich gepflegt.Man spielte auf bei Hochzeiten, Jahrmärkten und Volksfesten. Mit seinem ungemein feinfühligen Film hat Pim de Vroom ein bedeutendes Dokument auf dem Gebiet der Visuellen Anthropologie des Alpenraumes geschaffen. Landwirtschafts-Museum BrunnenburgArbeitskreis Visuelle Dokumentation, e.V.©1978-2010

    Continue reading »

  • Farming on Alpine Slopes

    Farming on Alpine Slopes

    This unique documentary  – edited by the Agricultural Museum Brunnenburg situated in Dorf Tirol/Meran South Tyrol – shows how the Tyrolean  farmers managed transport on the Alpine slopes by using traditional means and techniques.

    Continue reading »

  •  
  • Schnapsbrennerei Unterthurner

    Die Privatbrennerei UNTERTHURNER FEINBRENNER MIT LEIB UND SEELE DER GEIST, DER AUS DER FLASCHE KOMMT Als Ignaz Unterthurner 1947 in Marling bei Meran seine Brennerei im altehrwürdigen Ansitz Priami ins Leben rief, beseelte ihn die Idee, den Geist des hier bis weit in den Herbst so fruchtig heranreifenden Obstes für Genießer einzufangen und zu veredeln. Vom traditionellen Treber oder Grappa aus den Trestern der Weintrauben vom Burghügel von Schloß Tirol, aus Lagrein-Dunkel-,Cabernet-, oder Blauburgundertrauben, über Quittenbrand, Vogelbeer-, Himbeer- und Holun-dergeist, […]

    Continue reading »

  • Der Pflug im südlichen Tirol 2

    Der Pflug im südlichen Tirol 2

    DER PFLUG IM SÜDLICHEN TIROL KULTURGESCHICHTLICHER STREIFZUG DOKUMENTATION VON SIEGFRIED DE RACHEWILTZ & FRANZ J. HALLER – KULTURGESCHICHTE DES PFLUGES – ERGOLOGIE UND TECHNOLOGIE – FEUERSCHMIEDEN EINER PFLUGSCHAR – BAU EINER STANGENJOCHÂRL – DER PFLUG ALS SYMBOL – DER PFLUG IN DER SAGENWELT & IM BRAUCHTUM – DIE VERSCHIEDENEN PFLUGTYPEN IM SÜDLICHEN TIROL ARBEITSKREIS VISUELLE DOKUMENTATION SÜDTIROLER VOLKSKULTUR eV I-39010 GARGAZON © 2012

    Continue reading »

  • Kastanien – eine stachelige Sache

    Kastanien – eine stachelige Sache

    Die Edelkastanie castanea sativa ist einer faszinierendsten Kulturpflanzen rund ums Mittelmeer und gedeiht neben der Weinrebe bis in gemäßigte Gefilde.Die Kastanie ist nicht nur eine begehrte Frucht, gekocht oder gebraten, sie wurde im Mittelalter in den berühmten Klostergärten gehegt und gepflegt, so etwa zur Herstellung verschiedener Medizinalien. Darüber hinaus diente das gleichmäßig spaltbare Kastanienholz als Weingartsäulen im Pergelbau oder als Dauben für Gärfässer. Kastanien finden wir auch mehrfach als beliebtes Vanitas Motiviv in Stilleben. Beim Törggelen galt der Spruch : “ auf […]

    Continue reading »

  •  
  • Flachs – Riffeln-Brecheln-Hacheln

    Flachs – Riffeln-Brecheln-Hacheln

    Beschreibung folgt

    Continue reading »

 
 

Aus dem Bildarchiv

Seilbahn_WSC0155 Territorium_WSC0083 _WSC0075 TN-AS_Naturns_001