Vom falschen und echten Tiroler Speck

SPECK UND WURST

Ein kritischer Blick auf das Aushängeschild der Südtiroler Gastronomie

Die Dokumentation stellt die traditionelle Herstellung des Südtiroler Bauernspecks – aufgenommen 1979 bei Familie Huber nach der Hausschlachtung am Köber-Hof ober Villanders im Eisacktal – dem hunderttausendfach erzeugten Industrieprodukt gegenüber, das sich zwar mitunter auch mit dem Namen Bauernspeck schmückt, mit selbigem aber überhaupt nichts zu tun hat. Zu dieser heiklen Frage nimmt Biobauer Christian Pinggera, Schnalshuber in Algund, Stellung.
Wir sehen die Erzeugung von Blut- und Kochwürsten im Freundeskreis sowie die moderne Verarbeitung bei Familie Moosmair am Niederstein Hof ober Gomion im Hinterpasseier und folgen den Ausführungen des Brunecker Stadtmetzgers Karl Bernardi über die handwerkliche Speckherstellung und die Malaise mit der Industrie, die es in den letzten 30 Jahren verstand, das berühmte Naturprodukt inhaltlich wie geschmacklich vollends zu entbauern und zu standardisieren.

Visuelle Anthropologie
I – 39010 GARGAZON / Meran

 
 

Aus dem Bildarchiv

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